Heiss, Heisser, Quellrock Open Air 2026: 3’500 Menschen feiern ein Wochenende voller Musik, Sommer und Gänsehautmomente
Ein Wochenende voller Sonnenschein und heissen Temperaturen. Das Quellrock Open Air 2026 ist erfolgreich über die Bühne gegangen. Am 19. und 20. Juni verwandelte sich die Burgruine Freudenberg in Bad Ragaz erneut in einen Festivaltempel.
Was für ein Wochenende! Unter strahlend blauem Himmel und bei hochsommerlichen Temperaturen verwandelte sich das Quellrock-Gelände einmal mehr in einen Ort voller Musik, Begegnungen und unvergesslicher Momente. Die Sonne brannte vom Himmel, kalte Getränke waren begehrter denn je und trotzdem oder gerade deswegen strömten rund 3’500 Besucher:innen über das Wochenende auf das Festivalgelände.
Schon beim Betreten des Festivalgeländes lag diese besondere Quellrock-Stimmung in der Luft: Freunde mit kühlen Getränken in den Händen, Menschen, die gemeinsam lachten, tanzten und die Musik bis tief in die Sommernacht hinein genossen. Über dem Freudenberg lag eine Atmosphäre, die sich kaum in Worte fassen lässt – leicht, ausgelassen und voller Festivalmagie.
«Die Stimmung war während des gesamten Wochenendes einfach grossartig. Trotz der Hitze waren die Leute unglaublich gut drauf und haben jeden einzelnen Moment genossen», sagt Patrick Locher, Präsident des Quellrock Open Air.
Der Freitag: Von Gänsehaut bis Open-Air-Party
Musikalisch bot der Freitag gleich mehrere Höhepunkte. Den Abend eröffnete Flavia Capello mit gefühlvollen Klängen, bevor die Basler Band Lilac Attitude mit ihrem frechen, frischen Sound den perfekten Start in das Festivalwochenende hinlegte. Clawfinger brachten mit ihrer kompromisslosen Energie und einer geballten Ladung Power das Gelände zum Beben. Mit The Rasmus folgte ein weiterer Höhepunkt des Abends: Die schwedischen Rocklegenden begeisterten mit ihren Welthits und sorgten für Gänsehautmomente und eine fantastische Stimmung vor der Bühne.
Den Schlusspunkt setzte schliesslich Crimer, der mit seinen eingängigen Synth-Pop-Klängen und tanzbaren Beats den Freudenberg bis tief in die warme Sommernacht hinein in eine einzige grosse Open-Air-Party verwandelte.
Der Samstag: Abriss, Mitsingmomente und Reggae-Vibes
Auch der Samstag stand ganz im Zeichen von Sommer, Musik und ausgelassener Festivalstimmung. Reviväl, Nina Valotti und Jamila begeisterten das Publikum bereits am Nachmittag mit viel Spielfreude und sommerlichen Klängen. EDB brachte die Besucher:innen zum Tanzen und sorgte für pulsierende Festivalstimmung auf dem Gelände.
Am Abend sorgte Jule X dann für einen regelrechten Abriss auf dem Freudenberg. Mit seiner energiegeladenen Performance und einer Bühnenpräsenz, die unmittelbar auf das Publikum übersprang, verwandelte er das Gelände in ein Meer aus tanzenden Menschen, erhobenen Händen und strahlenden Gesichtern.
Bei Tom Gregory wurden anschliessend unzählige Stimmen laut. Seine bekannten Songs wurden Zeile für Zeile mitgesungen und schufen einen jener besonderen Festivalmomente, in denen aus vielen einzelnen Menschen plötzlich eine grosse Gemeinschaft wird. Als die Sonne langsam hinter den Hügeln verschwand, brachte Gentleman den Sommer endgültig in Musikform auf die Bühne. Seine entspannten Reggae-Vibes, seine unverwechselbare Stimme und die friedliche Atmosphäre tauchten den Freudenberg in ein ganz besonderes Licht.
Den krönenden Abschluss des diesjährigen Quellrock Open Air bildeten schliesslich Open Season, die mit ihrem mitreissenden Reggae-Sound noch einmal für tanzende Menschen und einen würdigen Ausklang eines aussergewöhnlichen Festivalwochenendes sorgten.
Magische Momente vor der Bühne
«Das Highlight ist jedes Jahr derselbe Moment: Wenn die Leute vor der Bühne mitgehen, mitsingen und gemeinsam feiern. Genau dafür machen wir das Quellrock», sagt Patrick Locher. «Gerade bei unseren Headlinern war die Energie vor der Bühne in diesem Jahr besonders spürbar.»
Mit der diesjährigen Ausgabe zeigt sich das Organisationskomitee sehr zufrieden. Das Festival konnte erneut ohne Zwischenfälle durchgeführt werden und überzeugte mit einer grossartigen Atmosphäre während des gesamten Wochenendes.
Ein Festival, getragen von Gemeinschaft
Besonders stolz ist das Quellrock-Team darauf, dass der Anlass auch in diesem Jahr dank des Engagements von rund 270 freiwilligen Helfer:innen reibungslos organisiert und durchgeführt werden konnte. «Es beeindruckt mich jedes Jahr aufs Neue, wie viele Menschen uns freiwillig unterstützen und mit ihrem Einsatz das Quellrock überhaupt erst möglich machen. Dieses Festival lebt von der Gemeinschaft und dafür sind wir unglaublich dankbar», so Patrick Locher. Ein grosser Dank gilt deshalb allen Besucher:innen, Künstler:innen, Helfer:innen, Partner:innen und Sponsoren. Sie alle haben das Quellrock Open Air 2026 zu dem gemacht, was es war: ein Wochenende voller Musik, sommerlicher Leichtigkeit und magischer Momente. Dort, wo die Hitze des Sommers auf die Energie eines Festivals trifft und aus vielen einzelnen Menschen eine grosse Gemeinschaft wird.
Impressionen der 46. Ausgabe gibts in unserer Fotogalerie.

